Kurzkonzeption

Kurzkonzeption
Städtische integrative Kindertageseinrichtung Bussardstraße
Leiterin der Kindertageseinrichtung
Anne-Katrin Asgari
Träger der Kindertageseinrichtung
Stadt Kaarst
Anschrift
Bussardstraße 1
41564 Kaarst
Tel.: 02131 9879720
Email
anne.asgari@kaarst.de
Öffnungszeiten:
montags bis freitags von 7.00 bis 17.00 Uhr
voraussichtliche Schließungszeiten
(vorbehaltlich der Vereinbarung im Rat der Tageseinrichtung):
• zwischen Weihnachten und Neujahr,
• einzelne Brauchtums- und Konzeptionstage nach rechtzeitiger Ankündigung
• einzelne weitere Tage nach rechtzeitiger Ankündigung
Platzangebot ab 01.08.19
2 x Gruppenform I mit jeweils 20-22 Plätzen für Kinder von 2 bis 6 Jahren
1 x Gruppenform II mit 10-12 Plätzen für Kinder 1 bis 2 Jahren
4 x Gruppenform III i mit jeweils bis zu 17 Plätzen für Kinder ab 3 Jahren, davon 5 Plätze für Kinder mit besonderem Förderbedarf

Konzeptionelle Grund- und Leitgedanken/ Kurzkonzeption
Vielfalt und Familienfreundlichkeit
In der Kindertageseinrichtung Bussardstraße möchten wir den Familien der uns
anvertrauten Kinder familienfreundliche Rahmenbedingungen bieten. Unserem
Bildungsauftrag entsprechend bieten wir eine familienergänzende, offene und
zeitgemäße Pädagogik an. Wir halten deshalb unsere Schließungszeiten so kurz wie
möglich und unterstützen gerne, wenn Familien eine ausgeglichene Balance
zwischen Betreuung, Berufstätigkeit und anderen Verpflichtungen suchen.
Im Zentrum unserer Arbeit stehen die Kinder. Dabei berücksichtigen wir die
verschiedenen, vielfältigen Lebensmodelle aller Familien, die in unserer Einrichtung
zusammenkommen.
Als städtische Kindertageseinrichtung arbeiten wir konfessionell ungebunden.
Familien aus allen Kulturkreisen sind in unserer Einrichtung herzlich willkommen. Wir
begrüßen ihre Besonderheiten als mögliche Horizonterweiterung für unsere
Einrichtung.
Schwerpunkte
Über die zehn vorgegebenen Bildungsbereiche aus der Bildungsvereinbarung NRW hinaus haben wir zwei zusätzliche Schwerpunkte:
1. „Kunst und Kreativität“ (mit den Unterthemen Musik, schöpferisches Gestalten, Theater und Tanz)
2. „Sprachkita- weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“.

Förderung des einzelnen Kindes
Als elementarpädagogische Bildungseinrichtung nutzen wir die
Selbstbildungspotentiale jedes Kindes, um einzeldifferenziert Impulse im freien Spiel
und in den ergänzenden Angeboten und Aktionen zu setzen. Wir fördern die Kinder
in der Entwicklung ihrer Selbst-, Sozial-, und Sachkompetenz mit dem Ziel einer
Weiterentwicklung zu einer starken, lebensbejahenden und lernfreudigen
Persönlichkeit und im Hinblick auf einen konstruktiven Übergang in die Schule.

Raumkonzept
Von ihren Stammgruppen ausgehend können alle Kinder ihrem
jeweiligen Entwicklungsstand entsprechend die verschiedenen Schwerpunktbereiche
Rollenspielbereich, Kulturtechnikbereich, Baubereich, Gestaltungsbereich, Leseecke,
Garten, Klavierecke, Turnraum, Ruheecken, Bewegungsbereich,
Wahrnehmungsbereich und alle weiteren Angebote nutzen, wobei sich die jüngeren
Kinder erfahrungsgemäß zu Beginn sehr an ihren Bezugserzieher*innen orientieren und
ihren Aktionsradius erst langsam erweitern. Der Wechsel geschieht immer moderiert
und in Absprache mit den Fachkräften.

Tagesablauf
(variiert situations- und bedarfsabhängig, individuelle Absprachen möglich!)
• 7.00 Uhr: Mitarbeiterinnen begrüßen die ersten Kinder in der „Frühgruppe“.
Das Freispiel und die Bringphase beginnen.
• zwischen 8.00-9.00 Uhr: Alle Gruppen werden geöffnet. Die Erzieherinnen
gehen mit den Kindern in die Stammgruppen. Eltern und Erzieherinnen haben
die Möglichkeit, kurze Tür- und Angelgespräche zu führen.
• 8.50-9.00 Uhr: Die Bringphase endet. Aus Sicherheitsgründen wird die
Eingangstür abgeschlossen. Alle Kinder sollten in den Gruppen sein, um am
Morgenkreis teilnehmen zu können. Hier finden auf Gruppenebene die
Morgenrituale statt und die Kinder werden über den Tagesablauf und
besondere Aktionen informiert. Es werden Absprachen und gemeinsame
Entscheidungen getroffen. Die Kernzeit beginnt. Die Kinder können nun bis
10.30 Uhr frühstücken, an Angeboten teilnehmen und vor Allem: frei
spielen!
• zwischen 11.30-12.15 Uhr: Die jüngeren Kinder bekommen ihr Mittagessen
und gehen schlafen. Für die größeren Kinder beginnen Abschlusskreise, in
denen Lieder gesungen und Spiele gespielt werden.
• 12.00 Uhr: Die erste Abholphase beginnt.
• 12.30 Uhr: Die Abholphase endet. Die Kinder in der Caféteria mit den
Erziehern zu Mittag.
• 13.15 Uhr: nach dem Mittagessen beginnt eine Ruhephase, in der die Kinder
sich zurückziehen, ausruhen, schlafen oder ruhige Spiele spielen können.
• 13.30 Uhr: Die zweite Abholphase beginnt. Einige Kinder werden abgeholt.
• 14.30 Uhr: Nachdem die zweite Abholphase beendet ist, wird aus
Sicherheitsgründen die Tür wieder verschlossen. Es beginnen besondere
Angebote, Aktionen und eine weitere Freispielphase für die Ganztagskinder.
• 15.30 Uhr: Die letzte Abholphase beginnt.
• 17.00 Uhr: Die Einrichtung schließt.
Prävention
Prävention im Sinne einer vorbeugenden Stärkung der Persönlichkeit des Kindes
bildet einen großen Schwerpunkt in der Alltagsarbeit der Kindertageseinrichtung
Bussardstraße. Insbesondere künstlerisch-kreative Ausdrucksformen spielen in
diesem Bereich eine wichtige Rolle, denn wir möchten alle Kinder unter anderem
frühzeitig darin unterstützen, über ihre verbalen Möglichkeiten hinaus kreative
Ausdrucksformen nutzen zu können. Zusätzlich werden die Programme „Faustlos“
und „Stopp heißt Stopp“ durchgeführt.
Beobachtung und Dokumentation
Die Entwicklung jedes Kindes wird intensiv und differenziert beobachtet, die
Beobachtungen werden dokumentiert und ausgewertet. So können Förderbedarfe
frühzeitig festgestellt und Entwicklungsziele für jedes Kind einzeldifferenziert und
nachhaltig entwickelt werden. Eltern haben nach Terminabsprache jederzeit die
Möglichkeit, sich detailliert über den Entwicklungsstand ihres Kindes zu informieren.
Darüber hinaus gibt es zweimal jährlich einen Elternsprechtag. Halbjährlich erhalten
die Eltern eine ausführliche schriftliche Bildungsdokumentation über den Entwicklungsstand ihres Kindes.
Elternmitwirkung
In der Kindertageseinrichtung Bussardstraße sind engagierte Eltern herzlich
willkommen. Neben den gesetzlich festgelegten Mitwirkungsmöglichkeiten wie dem
Elternbeirat, dem Rat der Tageseinrichtung und dem Jugendamtselternbeirat können
Sie gerne an Eltern-Kind-Aktionen teilnehmen oder in Absprache punktuell im Alltag mitwirken oder hospitieren. Für gute Ideen sind wir immer offen!
Rechtsgrundlagen
Rechtsverbindlich für die Konzeption/ Bildungskonzeption der Kindertageseinrichtung
Bussardstraße sind:
• das Gesetz zur frühen Bildung und Förderung von Kindern (KiBiz; SGB VIII),
• KiBiz-Änderungsgesetz
• der Erlass des Ministeriums für Schule, Jugend und Kinder des LandesNordrhein- Westfalen zum Schulfähigkeitsprofil als Brücke zwischenKindergarten und Grundschule mit dem Ziel einer „besseren Verzahnung derelementaren und schulischen Bildung und Erziehung“(„Erfolgreich starten!“MSJK 7/2003).
• die Bildungsvereinbarung NRW von 2015
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Wir machen unsere Arbeit gerne transparent und stehen Ihnen für Gespräche und
Fragen zur Verfügung. Für ausführlichere Informationen (zum Beispiel zu einzelnen
Bildungsbereichen) steht Ihnen außerdem in Kürze unsere
Konzeption/Bildungskonzeption zur Verfügung.